7. Ju-Jutsu-Traditionsvereinslehrgang beim SV Hemelingen

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn hat auch die Ju-Jutsu-Gruppe der Sportvereinigung Hemelingen wieder zum traditionell im Zeichen von Selbstverteidigung und Fitness stehenden Waffenlehrgang eingeladen. Weil jede Tradition aber auch von neuen Ideen und Einflüssen lebt, haben sich am Sonntag, dem 21.04.2013, Ju-Jutsuka aus ganz Bremen in der SVH getroffen, um unter der Leitung von Charly Scheel Neues auszuprobieren und Bekanntes zu vertiefen.

Dass dreimal Bremer Recht ist, hat sich dabei wieder bestätigt: Die erste der vier Stunden stand im Zeichen von Thai Bo und Beweglichkeit. Mit Unterstützung von Trainerin Jutta Claussen haben alle Sportler unter Charlys Anleitung und zu mitreißender Musik verschiedene Schlag-, Tritt- und Blocktechniken trainiert. Die eingebauten Choreographien haben dabei manchen herausgefordert und allen Spaß bereitet.

Nach dem ersten Part im Sport- und Begegnungshaus war schließlich Zeit für einen Wechsel der Räumlichkeiten: Im unmittelbar benachbarten Dojo lag der Fokus auf dem Umgang mit zwei Stöcken. Neben verschiedenen Sinawalis, (Stockfechten) zur Schulung von Koordination und Reflexen, ist entsprechend vordergründig die Abwehr geübt worden.

Der dritte und letzte Teil hat schließlich wieder alle Teilnehmer zurück ins Sporthaus und dort an die Langhanteln geführt. Mit einer Einheit des Aktiv Power Pump Programms sind auch die letzten Muskeln aus dem Winterschlaf erweckt worden.

  • Lehrgang

Das anschließende gemeinsame Grillen in der ersten Frühlingssonne hat den Tag abgerundet, so dass alle Teilnehmer eine mehr als positive Bilanz aus diesem neuen Konzept gezogen haben. Besonders die Einblicke in Thai Bo und Aktiv Power Pump sind auf begeisterte Resonanz gestoßen, ergänzend zum klassischen Ju-Jutsu-Training hat sich so ein stimmiges und anspruchsvolles Lehrgangbild ergeben, dessen Fortsetzung im Herbst gespannt erwartet wird.

Katharina Wilke
Sportvereinigung Hemelingen

Landes-Jugend-Lehrgang

Man wird schneller älter als man denkt!

Unter diesem Motto lief der Landes-Jugend-Lehrgang am Samstag, dem 24.06.2006, im Neuen Sporthaus der SVH. Von 14-17 Uhr kamen dort unter Aufsicht der Referentin Tamara Heller ca. 30 Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren zusammen, um unter Beweis zu stellen, dass die Jugend im Ju-Jutsu dennoch zahlreich vertreten ist. Dass trotz des guten Wetters und der Fußball-Weltmeisterschaft derartig viele Teilnehmer zusammen gekommen sind, spricht dabei doch deutlich für sich. Ziel des Lehrganges, so erklärte uns Tamara ganz am Anfang, sei es, ein gewisses Einfühlungsvermögen für den Partner zu entwickeln, die Bewegungen zu schulen und mit möglichst vielen verschiedenen Partnern zu trainieren. Nach einem sehr abwechslungsreichen und guten Aufwärmprogramm, das sowohl Aerobic als auch Sturz- und Fallübungen implizierte, widmeten wir uns den oben genannten Aufgaben. In einer sehr angenehmen Atmosphäre übten wir Bewegungsabläufe wie den Dreierkontakt und weitere verschiedene Abwehrtechniken mit der Hand, die wir unter Tamaras Anleitung kombinierten. Auf diese Weise vergingen die drei Stunden wie im Flug und ich muss sagen, dass mir besonders Tamaras Art, diesen Lehrgang locker und ruhig und doch sehr diszipliniert zu gestalten, sehr gefallen hat. Ich bin mir sicher, dass viele weitere Teilnehmer ebenfalls dieser Meinung sind, so dass wir hoffentlich auf eine Fortsetzung gespannt sein dürfen.

Von Katharina Wilke

Lehrgang zu den Themen Weiterführungstechniken und Stockabwehr

Wie viel zu einem unerschöpfliches Thema kann man auf einmal lernen?

Es war einmal ein lauer Frühlingstag an einem verschlafenen Sonntagmorgen, halb zehn in Deutschland. Eigentlich ja um 10 Uhr in Hemelingen. Genauer gesagt war es der 21.05.2006 und ganz genau genommen hat es auch des Öfteren zwischendurch geregnet, aber darübersehe ich jetzt ganz gelassen hinweg. Denn da sich im neuen Sporthaus der SVH so viele trotz der eigentlich unmenschlichen Uhrzeit erstaunlich lebendig anmutende Ju-Jutsuka eingefunden haben, schien zumindest unsere komplett gefüllte Halle von innen vor Enthusiasmus zu strahlen. Sogar Charly Scheel, der es als Referent und dazu noch eine Woche vor der offiziellen Landes-Kyu-Prüfung geschafft hatte, Vereine aus allen Richtungen an diesem Tag für vier Stunden zusammenzuführen, war ein wenig erstaunt über die stolze Teilnehmerzahl von 38 Personen.

Wir starteten recht pünktlich und begannen gleich mit einem äußerst belebenden Aufwärmprogramm, für das Charly intern inzwischen berühmt berüchtigt ist. Vom leichten Platzmangel ließ sich natürlich niemand abschrecken und so machte jeder begeistert mit. Danach hatten sich dann auch die letzten noch leicht verklärten Blicke gelichtet und man schaute in leuchtend rote, aber auch ausnahmslos glückliche Gesichter.

Im Anschluss daran beschäftigten wir uns bis kurz nach zwölf ausschließlich mit Weiterführungstechniken – ein schier unerschöpfliches Thema, zu dem wir eigentlich noch viel, viel mehr hätten machen können. Doch nach zwei Stunden intensivem Trainings waren auch die geübtesten Lehrgangsteilnehmer einer kurzen Pause nicht abgeneigt. Daraufhin widmeten wir uns unter Charlys fachmännischer Leitung der Stockabwehr und so verging auch die zweite Halbzeit wie im Fluge.

Wenige Minuten nach 14 Uhr beendete Charly auch schon wieder diesen so interessanten Lehrgang, der mit Sicherheit allen mindestens ebenso viel Spaß gemacht hat wie er auch informativ war. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich uns so die Gelegenheit bot, auch mal vereinsübergreifend zu trainieren und auf diese Weise viele neue Hände und Füße kennen zu lernen. Nach einem derart gut besuchten Lehrgang setzt die SVH natürlich alle ihre Hoffnungen auf den nächsten anstehenden Lehrgang, der am 24.06.2006 ebenfalls im neuen Sporthaus stattfindet und ausschließlich der Jugend gedacht ist, in diesem Fall allen jungen Ju-Jutsuka zwischen 12 und 25 Jahren.

Ich hoffe, wir sehen uns da!

Von Katharina Wilke